

武术 - 功夫
» Wushu / Kung Fu «
Wushu und Gongfu/Kung Fu sind die üblichen Begriffe für alle chinesischen Kampfkünste.
Im Westen kennt man chinesische Kampfkünste meist unter dem Begriff Kung Fu.
Desweiteren kann man die verschiedenen Systeme je nach ihrer Charakteristik in ´äußere´und ´innere´, ´nördliche´ und ´südliche´ Stile unterscheiden.
» Nord Shaolin Kung Fu «
Das Nördliche Shaolin besteht aus zehn Handformen, diversen Waffenformen, Kampfformen, Übungstechniken der „Eisen Hand“ und des „Eisen Körpers“.
Das Bei Shaolin ist ein Stil der so genannten „Langen Faust“; d. h. es werden Techniken verwendet die vor allem in einer mittleren und langen Distanz zum Gegner stehen. Die Fuß- u. Trittechniken sind dort besonders auffallend.
» Kampf und Akrobatik
Ohne Gleichgewicht und Kraft zu verlieren werden Tritte und Schläge ausgeführt. Kraft und Geschwindigkeit werden mit weiten, fließenden Bewegungen kombiniert.
In den Klassikern heißt es: „Füße und Hände müssen stark und kompakt wie Steine sein, Beine und Arme wie Seile. Während der Bewegung bleiben die Gliedmaßen weich und spannen sich erst wenn sie maximal gestreckt sind“.
Und es heißt weiter: „Der Praktizierende bewegt sich flexibel vor und zurück. Seine Hände bewegen sich wie Blitze. Er geht zurück wie der Wind. Die Füße sind hart wie Felsen und greifen flink wie Meteore an. Vorne und hinten, links und rechts, oben und unten, sein Körper fließt wie ein fliegender Drache.
Mit den sechs inneren und sechs äußeren Harmonien greift der Praktizierende wie ein furchtloser Tiger an. Er ist hart und stark, gleichzeitig biegt er sich wie Schilf im Wind. Durch die ständige Veränderung ist seine Bewegung weich und fließend aber niemals schwach, sondern stark und kraftvoll“.
Shaolin Praktizierende sind vor allem wegen ihrer akrobatischen und zerstörerischen Kicks bekannt. Deren Vielfalt reicht von einfachen Techniken wie „Federkick“ (tantui), tiefe Feger (saotui) bis zu Sprüngen, wie „Tornado Fuß“ (xuanfengjiao) oder „In der Luft schwingender Lotus“ (tenkongbailian) reicht.
» Historisches «
Nördliches Shaolin Kung Fu ist ein äußerer Kampfkunst-Stil Chinas, der in direkter Linie zum System des Shaolin Tempels zurückverfolgt werden kann. Der Tempel liegt auf dem Berg Songshan in Dengfeng (Henan Provinz) und wurde ursprünglich von Kaiser Wen Di zu Ehren des indisch-buddhistischen Mönches Ba Tuo im Jahre 495 n.Chr. während der Liu Song Periode erbaut.
Die Geschichte des Shaolin Kung Fu beginnt jedoch erst später. Mit der Ankunft des indischen Mönches Bodhidharma (chin. Da Mo) im Jahre 527 n.Chr.
Da Mo, der achtundzwanzigste buddhistische Patriarch, bemerkte nach seiner Ankunft schnell, dass viele Mönche an Bewegungsmangel litten und körperlich in einer schlechten Verfassung waren. Dies führte zu einem erheblichen Konzentrationsmangel während der, für die buddhistische Lehre äußerst wichtigen, Meditationsphasen.
Da Mo befand, dass ein gesunder Körper auch zu einem gesunden Geist führe und letztendlich nur so, zur vollen Entwicklung von Qi, oder Lebensenergie beitrage.
Nachdem er nun neun Jahre in der Abgeschiedenheit einer Höhle auf der Wu Ru Bergspitze nahe des Tempels meditiert hatte und mit einer tiefen Erkenntnis ins Kloster zurückkehrte, unterwies er die Mönche nicht nur in der buddhistischen Philosophie des Chan (Zen), sondern zeigte ihnen auch ein Übungssystem zur körperlichen Gesunderhaltung.
Das Lohan Shi Ba Shou (Die 18 Hände der Buddha-Schüler). Diese Übungen sind der Ursprung des Shaolin Kampfstils.
Das Kloster hatte wegen seiner guten Ausbildung schnell einen guten Ruf im ganzen Land. So reisten viele Kampfkünstler aus weit entfernten Regionen nach Shaolin um dort Mönche zu werden und die Kampftechniken des Tempels zu studieren. Da viele bereits fundierte Kampffertigkeiten mitbrachten, flossen diese in das Shaolin System mit ein. Es fand ein dynamischer Prozess statt, der diesen Stil zu einer hochentwickelten Kampfkunst heranreifen lies.
Shaolin bedeutet „junger Wald“ und ist in der Welt zum Synonym für chinesische Kampfkunst schlechthin geworden.
Der Nördliche Shaolin Stil ist ein Zweig des traditionellen Shaolin Kung Fu. Zu ehren seiner Herkunft trägt der Stil deshalb den Namen des Tempels.
Unter Meister Gu Ruzhang (1894-1962) wurde das Nördliche Shaolin Kung Fu in China besonders populär. Er war einer von den zehn besten Meisten im ersten nationalen Kampfkunstwettbewerb des Nanjing Guoshu Institutes im Jahre 1929.
Durch seinen Aufenthalt
in der Provinz Guandong verbreitete er, mit vier anderen berühmten Lehrern,
seinen Kampfkunststil auch in Südchina.
Kung
Fu
Trainingszeiten
Erwachsene
Mittwoch 18:00 - 19:45 Uhr
Donnerstag 20:00 - 21:30 Uhr
Samstag 17:00 - 18:30 Uhr
Jugendliche
Montag 16:30 - 18:00 Uhr
Mittwoch 16:30 - 18:00 Uhr
Freitag 16:00 - 17:30 Uhr
Bitte mitbringen: T-Shirt, Sporthosen, Hallensportshuhe.
2 Wochen kostenloses Probetraining
iPreise:
Erwachsene:
35,- Euro monatlich
*
Jugendliche
30,- Euro monatlich
*
Der Vertrag ist zum Ende jedes Monats kündbar
Kursleiter: Tamerlan
Ich komme aus Aserbaidschan und betreibe seit 1994 traditonelles Wushu und Qigong. Für mehrere Jahre war ich als Trainer der aserbaidschanischen Wushu Förderation tätig und unterrichtete dort auch sportliches Wushu für Wettkämpfe. Neben der Kampfkunst interessiere ich mich für chinesische Philosophie und Medizin.
Seit 2003 lebe ich in Deutschland und freue mich darauf mit netten Menschen in Kontakt zu kommen und gemeinsam zu trainieren.
Kontakt : info@nei-jia.de
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